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Dezember 2012 – Unser erstes Freizeiterlebnis

Schnuppertauchen in Dortmund

Mein Sohn durfte sich das erste Erlebnis aussuchen und hat sich sofort für Tauchen entschieden.

Wir haben am Dienstag bei der Tauchschule angerufen und gleich einen Termin für den nächsten Sonntag bekommen.
Die Vorfreude war riesengroß. Das Wetter war total mies und regnerisch, also die beste Zeit dafür.
Pünktlich um 14 Uhr wurden wir am Eingang des Hallenbades vom Tauchlehrer abgeholt.
Zunächst gingen wir in einen Schulungsraum, zur Theorie.

Hier fiel mir als erstes auf, dass Jan Malte das einzigste Kind im Schnuppertauchkurs für Kinder war! Außer ihm saßen noch 3 Erwachsene dort.

Der Tauchlehrer hat uns alle begrüßt und uns dann einen Film über das Tauchen gezeigt. Dieser Film war natürlich auf Erwachsene ausgerichtet, mit den ganzen Fachbegriffen kam mein Sohn nicht klar und hat so auch nicht alles verstanden. Am Ende des Films gab es einen kleinen Test, auch hier konnte er einige Fragen nicht alleine beantworten.
Z.B. die Frage, ob er genug Qualifikationen nach diesem Kurs hat,um alleine tauchen zu können.
Dieses Wort kannte er nicht und konnte so auch nicht die Frage richtig beantworten.
Schon hier hätte ich mir gewünscht, man wäre mehr auf Kinder eingegangen.
Dann musste noch ein Fragebogen zu gesundheitlichen Fragen ausgefüllt werden.
Im Anschluss wurde die Tauchausrüstung jedem gezeigt und erklärt.
Jetzt ging es los. Umziehen und ab ins Wasser. Die Augen leuchteten und wurden immer größer.

 Zuerst wurde sich aufgewärmt. Dazu bekamen die 4 einen Ball und spielten Wasserball. Danach gab es noch eine kleinen Ring für jeden, damit mussten sie einen Kreis bilden und sich über Wasser halten.

Inzwischen hat der Tauchlehrer die Ausrüstung bereit gelegt und sie durften sie jetzt anlegen.

Die Schwimmflossen unter Wasser anzuziehen ist gar nicht so einfach :-)

 Wie gut, wenn dann noch jemand da ist und hilft

Das Mundstück wird erklärt. Jan ist ganz bei der Sache.

 Endlich geht es unter Wasser :-)

 Auf- und Abtauchen wird geübt. Dazu die notwendigen Handzeichen, um den Tauchlehrer auch unter Wasser zu verstehen.

 

Jetzt geht es so langsam ans richtige Tauchen. Die erste Bahn wird getaucht. 

 

Und dann war das ganze auch schon vorbei. ?? 

Ja, genauso habe ich auch geguckt. Ich saß ja nur am Beckenrand und habe nichts mitbekommen.
Mein Sohn zog die Ausrüstung aus und kam mit mieser Laune aus dem Becken. Da er erstmal nicht ansprechbar war, gingen wir in die Umkleide und zogen uns um.

Dort fing er dann an zu weinen und ich erfuhr endlich, was los war.

Beim Abtauchen muss ein ständer Druckausgleich über die Nase erfolgen. Ein sanftes Pressen gegen die zugehaltene Nase ist dazu nötig. Dies hat mein Sohn aber nicht richtig verstanden, und daher nicht gemacht. Er hatte folglich einen starken Druck auf den Ohren.

Der Tauchlehrer hat nur verstanden, Jan hätte Ohrenschmerzen und hat ihn daraufhin gebeten, den Kurs abzubrechen.

Ein aufklären der Situation war nicht möglich, da der Tauchlehrer ja mit den Erwachsenen unter Wasser war. Wir gingen also nach Hause und mein Sohn hat die ganze Fahrt über geweint.
Ihm hatte das Tauchen sehr viel Spaß gemacht, und er hätte auch gerne bis zum Ende mitgemacht.

Ich denke, dass ganze wäre nicht passiert, wenn es eine wirkliche Kindergruppe gewesen wäre.

Kindern muss das Ganze in einer verständlichen Sprache beigebracht werden und einige Dinge auch mehrfach wiederholt werden. Gerade der wichtige Druckausgleich hätte genauer und öfter erklärt werden müssen.

Mein Fazit:
Ich kann diesen Kurs wirklich empfehlen, aber nur unter der Voraussetzung, dass es ein reiner Kinderkurs ist und mehr auf die Kinder eingegangen wird.

Für meinen Sohn wäre es ein wunderbares Erlebnis gewesen, hätte er es besser erklärt bekommen.
Das ist für mich als Mama natürlich sehr enttäuschend. Ich hätte ihm gerne einen schönen Nachmittag gewünscht.

2 Comments. Leave new

Da kann man echt coole Sachen drüber buchen. Wir haben neulich an einem Krimi-Dinner teilgenommen.

Liebe Grüße vom Mamamulle-Blog =)

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Oh das hört sich auch spannend an, das wäre auch mal was für mich.
LG Susanne

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