Liebe auf den zweiten Brief – Briefroman



Marie schreibt schon längere Zeit Geschichten und nun hat sie ihren ersten Briefroman veröffentlicht.

Ich freue mich sehr, dass ich eine der ersten sein durfte, die diesen Roman lesen durfte.

 Leseprobe
Quelle: Amazon.de

Belina: Liebe auf den zweiten Brief
Marie-Christin Rapp

E-Book

ca. 94 Seiten

2,99 €

Kurzbeschreibung

 Zu der 22-jährigen Kunstgeschichtestudentin Melina verirrt sich eines Tages ein Brief von einem Unbekannten. Der Adressat ist ein gewisser Ben Hambold. Ebenfalls Student. Die quirlige Melina lässt sich auf den Unbekannten ein und schreibt ihm. Das zu Anfang gedachte Projekt entwickelt sich schon bald zu einer romantischen Liebesgeschichte des 21. Jahrhundert.

„Belina – Liebe auf den zweiten Brief“ – Ein Kurzroman über die Liebe, die Distanz und die Macht der Wörter. 

Bei dem Roman handelt es sich um eine Kurzgeschichte, einen Roman, den man super mal an kalten Tagen bei einer schönen Tasse Tee lesen kann.
Er ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr leicht lesen. An manchen Stellen merkt man schon, dass es kein erfahrener Autor geschrieben hat.  Aber für einen ersten Roman ist er schon recht ordentlich geschrieben.
Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass sie ausschließlich über Briefe der beiden Studenten erzählt wird. Man ist einfach Zeuge, wie zwei junge Leute sich über einen Brief kennen lernen und wie sich daraus allmählich eine Beziehung entwickelt.
Es ist gerade in der heutigen Zeit mal was Anderes, sich wieder auf Briefe zu konzentrieren. Die Idee hinter dem Buch finde ich eigentlich ganz toll. 
Aber durch die Briefe kommt doch manches zu kurz. Man erfährt einfach zu wenig über die Personen, alles ist sehr oberflächlich und die Briefe manchmal auch sehr kurz. Ab und zu kommt doch die Frage auf, ob so ein Brief in der Realität jemals geschrieben worden wäre. Gerade da man ja viel Porto zahlt, würde man wahrscheinlich doch etwas mehr schreiben. 
Mir stellten sich so einige Fragen, aber vielleicht bin ich auch zu sehr Kopfmensch. Wenn man den Roman einfach als leichte Lektüre für kalte Stunden sieht, ist man sicherlich für ein paar Stunden sehr angenehm beschäftigt. 
Auf jedenfall wird man in eine wirklich schöne Liebesgeschichte gezogen und genauso wie Belinda, konnte ich kaum den nächsten Brief erwarten :-)
Fazit: Für den ersten Roman schon ganz nett, aber ist sicherlich noch ausbaufähig. Aber dafür sind die ersten Versuche ja da, wäre ja schrecklich, wenn jeder gleich perfekt wäre.
Hihi ich denke da gerade an meine ersten Blogbeiträge, die sind bei weitem schlechter als Maries erster Roman ;-)
Ich wünsche Marie auf jeden Fall ganz viel Erfolg mit ihrer Karriere und bin schon gespannt, was es als nächstes zu lesen gibt.
Schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei, dann erfahrt ihr gleich, wenn es den nächsten Roman zu lesen gibt.

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