Candy-Hoover: Waschmaschine GV 147 TC3 im Test

Als ich erfuhr, dass ich die Candy-Hoover Waschmaschine GV 147 TC3 unter die Lupe nehmen darf, ging mein erster Blick auf das Datenblatt: “ Bitte lass sie größer sein wie meine alte.“

Vor über 5 Jahren hatte ich mir eine gebrauchte Waschmaschine gekauft, da ging es mir nur ums Geld: “ Hauptsache sie wäscht! “

Eine neue Maschine sollte da schon etwas mehr bieten, genau meinen Bedürfnissen entsprechen und dabei auch noch sparsam sein. Schauen wir mal,ob sie mir das bietet, die

Candy-Hoover Waschmaschine GV 147 TC3

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Wissenswertes über Candy-Hoover

Den meisten ist Hoover ein Begriff, sofort denkt man an Staubsauger. Dass es auch andere Produkte in der Candy-Hoover Gruppe gibt, ist vielen erstmal neu.

Schon 1945 stellte Candy die erste italienische Waschmaschine her, noch unter dem Namen Eden Fumgalli. Ein Jahr später wurde der Firmenname, inspiriert von einem Refrain von Nat King Cole, in Candy umbenannt.

1955 ging es nach Frankreich, 1958 nach Deutschland. 1966 kam der erste Geschirrspüler hinzu, danach Kühl- und Gefrierschränke.

1995 wurde die Firma Hoover European Appliances übernommen.

Die Firma wuchs rasant weiter und ist heute eine bedeutende internationale Marke mit einer großen Auswahl an modernen Geräten, die Design und Funktionalität vereinen.

 

Kommen wir aber nun zur Candy GrandO Vita.

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 7 kg Füllmenge

An dem großen Bullauge könnt ihr es sicher schon erahnen: Ja sie ist größer! Mir fällt echt ein Stein vom Herzen, ganze 7 kg kann sie waschen. Da ich vorher nur eine 4 kg Maschine hatte, ist das für mich ein echtes Highlight.

Endlich kann ich auch meine großen Winterbettdecken selber waschen. Beim großen Hausputz brauche ich nicht mehrere Wäschen, um das ganze Bettzeug zu waschen.

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Sehr viel wird bei uns dunkle Wäsche gewaschen, Jeans, Pullover, Socken, da kommen schon mal 4 Körbe zusammen. Da ich aber auch arbeiten gehe, ist meistens bei einer Maschine Schluss.

Das liegt daran, da der Wäschekeller genau unter dem Schlaf- und Wohnzimmer der Nachbarn liegt. Unser Haus ist sehr hellhörig, und als netter Nachbar möchte ich natürlich meine Mitmenschen nicht zu sehr stören.

Wenn ich morgens um 7.30 Uhr das Haus verlasse, ist es einfach noch zu früh für eine Maschine. Ich komme dann um 16 Uhr nach Hause, werfe eine Maschine rein, die dann bis 19 Uhr läuft. Dann ist es oft schon zu spät, um sie in den Trockner zu geben. Der würde dann ja bis 22 Uhr laufen und ist recht laut.

Wie ihr seht, ist es bei uns also gar nicht so einfach, Wäsche zu waschen. Oft komme ich mit den großen Wäschebergen gar nicht hinterher. Umso praktischer ist es dann, wenn die neue Waschmaschine von Candy fast zwei Körbe auf einmal wäscht.

Und noch ein tolles Feature macht die Candy-Hoover Waschmaschine zu meinem optimalen Freund:

Programmstartzeitvorwahl

Ein langes Wort, das mir aber das Waschen sehr erleichtert. Ich kann die Maschine bis zu 24 Stunden im Voraus planen.

Dazu wird die Maschine ganz normal beladen und eingeschaltet. Durch drücken der Startzeitvorwahl kann ich nun sagen, beginne aber erst in einer Stunde oder auch in 12 Stunden, wenn ich die Maschine z.B. am Vorabend belade.
Gewählt werden kann stundenweise von 1 bis 24.

Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen löst es das Problem mit den Nachbarn, die ich früh morgens noch nicht wecken möchte. Ich lasse sie einfach so starten, dass sie fertig ist, wenn ich nach Hause komme. Dann kann ich auch gleich die nächste Maschine starten.
So habe ich einen Waschtag, wo ich zwei große Körbe Wäsche fertig habe. Früher hätte ich dafür drei bis 4 Tage benötigt.

Zum anderen ist die Wäsche aber auch dann fertig, wenn ich sie auch aufhängen kann. Gerade im Sommer, wenn es sehr heiß ist, möchte man die Wäsche nicht stundenlang gewaschen in der Maschine lassen. Dort beginnt sie dann zu müffeln. Die Vorwahl einfach so wählen, dass sie bei Feierabend fertig ist und so wirklich nur kurze Zeit in der Maschine liegen muss.

Für mich ein Punkt, den ich nie wieder missen möchte.

 

Digitalanzeige

Auch die Digitalanzeige ist ein nützliches Feature. Früher wusste ich nie, wann die Maschine fertig ist. So lief ich schon manches mal von der 1. Etage in den Keller um dort zu sehen, die Maschine läuft noch.

Die Anzeige zeigt mir u.a. die Laufzeit, bzw. Restlaufzeit an. Ich weiß also genau, wie lange das jeweilige Programm benötigt.

Ich stelle dann die Uhr an meinem Handy und der Wecker sagt mir, wann die Maschine fertig ist.

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Wie ihr auf dem Bild hier erkennt, gibt es aber noch zahlreiche andere Einstellungsmöglichkeiten. Diese erkläre ich euch nur ganz kurz, damit ihr nicht zuviel lesen müsst. Es handelt sich hier um ein Touchdisplay, die Auswahl erfolgt also einfach durch Drücken der entsprechenden Taste.

Schleuderdrehzahl:

Jedes Programm hat eine vorbestimmte Schleuderdrehzahl. Je empfindlicher die Wäsche, desto niedriger ist diese. Man kann aber frei wählen, ob man die Drehzahl nicht doch noch nach unten abändern möchte oder auch ganz ausschalten.
Die Auswahl geht von 0 bis zu 1400 Umdrehungen. Bei letzterem ist die Wäsche schon ziemlich trocken, die Restfeuchte liegt bei 44%.

Waschtemperatur:

Genau wie oben ist hier eine Gradzahl vorgegeben, die man nach unten korrigieren kann.

Verschmutzungsgrad:

Diese Taste finde ich auch sehr nützlich. Oft hat man ja Wäsche, die gar nicht richtig schmutzig ist, sondern nur aufgefrischt werden soll. Dazu gibt es dann drei Verschmutzungsgrade. Wählt man diese, wird einem gleich die Waschzeit angezeigt.

 

Hier könnt ihr den Unterschied beim Baumwollprogramm sehen. Stark verschmutze Wäsche benötigt 3:08 Stunden, während nur leicht verschmutze Wäsche gerade mal 2:14 Stunden benötigt.

Extra Spülen:

Bei Drücken dieser Taste wird ein extra Spülgang hinzugefügt. Wichtig für empfindliche Personen, die keine Waschmittel-Rückstände vertragen oder auch bei stark verschmutzter Wäsche, wo man mehr Waschmittel verwendet hat.

Vorwäsche:

Muss ich wohl nicht erklären, wird hauptsächlich bei stark verschmutzter Wäsche eingesetzt.

Hygiene:

Hygienisiert die Wäsche bei 60°. Verstehe ich nicht ganz, denn dann wähle ich gleich eine höhere Temperatur.

Night&Day:

Falls aus welchen Gründen auch immer etwas doch Nachts gewaschen werden muss. Die Geräusche werden auf ein Minium reduziert, Geschleudert wird bei max. 400 Umdrehungen.

Die Wäsche bleibt im sauberen Spülwasser liegen und kann dann am nächsten Morgen zu Ende geschleudert werden.

Leicht Bügeln:

Bei Wolle oder Pflegeleicht Programmen werden bei dieser Option die Zwischen-Schleudergänge ausgelassen. Dadurch verknittert die Wäsche nicht so sehr.

So, das waren alle Möglichkeiten, das gewählte Programm noch zu optimieren und seiner persönliche Wäsche anzupassen. Kommen wir zu den einzelnen Programmen:

Programmwahlschalter:

Insgesamt stehen 15 Waschprogramme zur Wahl, drei davon sind Kurzwaschprogramme. Zur Wahl des Programmes dreht man den Programmwahlschalter:

Candy-Hoover Grando Vita

Die Kurzprogramme sind ideal, um im Sommer z.B. T-Shirts “ nur kurz mal “ durchzuwaschen. Die sind ja nicht schmutzig, sondern nur leicht verschwitzt. Oder empfindliche Decken, die auch nur kurz mal aufgefrischt werden müssen.

Schön ist auch das Handwasch– oder das Feinwaschprogramm, hier werden die Stücke besonders schonend gereinigt ( viel Einweichen, sanftes Schaukeln ).

Die anderen Programme zähle ich hier nicht auf, die sind sicher jedem geläufig.

Sehr wichtig ist mit Sicherheit noch die Energieeffiziens.

Der Verbrauch:

Die Candy-Hoover GrandO Vita hat die zur Zeit beste Energieeffiziensklasse A+++.

GV147TC3-Bild3Auch die Schleuderwirkungsklasse ist mit A die zur Zeit höchste Klasse.

Je trockener die Wäsche aus der Maschine kommt, umso weniger Energie benötigt anschließend der Trockner.

Bei der GrandO Vita haben wir eine Restfeuchte in der Wäsche von 44%. Natürlich bei der höchsten Schleuderdrehzahl gemessen.

Beim Geräuschepegel liegen die Werte in einem guten Bereich, sie ist aber nicht die leiseste Waschmaschine.

Eine sehr leise Maschine erreicht nur 50 dB beim Waschen und 70 dB beim Schleudern.
Hier sind es 58 dB und 79 dB.

Die Werte wären wichtig, wenn die Maschine in der Wohnung steht.

Die Mengenautomatik:

Für den optimalen Verbrauch arbeitet die Maschine mit einer Mengenautomatik. Kurz nachdem sie gestartet ist, ermittelt die Maschine automatisch die eingefüllte Menge.

Dementsprechend werden die verschiedenen Parameter eingestellt:

Die Wassermenge wird berechnet, evtl. auch die Programmdauer korrigiert. Die Anzahl der Spülgänge, der Trommeldrehrythmus und auch die Schleuderzahl wird genau ausgerechnet.

Für alle interessierten hier noch das Datenblatt:

datenblatt

Mein Fazit zur Candy-Hoover Waschmaschine:

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Stiftung Warentest hat ihr die Note 2,4 gegeben, ich persönlich gebe ihr ganz klar eine 1.

Für mich die optimale Maschine: Sie hat ein großes Fassungsvermögen, die Startzeit lässt sich programmieren, viele Einstellungsmöglichkeiten für die persönlich beste Waschleistung, Mengenautomatik und Aquastop.

Preislich liegt sie bei ca. 399,- €, was ich für einen angemessenen Preis halte.

 

Weitere Infos findet ihr auf der Webseite oder auch auf der Facebookseite von Candy-Hoover. Ich sage auch ganz lieben Dank an Produkt-Test.com, die mir zusammen mit Candy-Hoover diesen tollen Test ermöglicht haben.

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6 Comments. Leave new

Oh wow schicke Waschmaschine! Die vielen Funktionen finde ich praktisch. Auch wenn man nicht alle benötigt. Das mit der Kurz-Wäsche finde ich aber klasse. So kann mal waschen, wenn es schnell gehen muss. LG

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Ein schickes Teil :) Ich durfte einen Akkusauger von Hoover testen und bin sehr zufrieden :) Bin schon auf deinen Messebericht gespannt :)

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Swetlana Quint
21. Februar 2016 21:26

Wow das ist ein Traum von Waschmaschine da wird man ja neidisch ein schöner Bericht

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Vielen Dank, ja die Maschine ist echt super. Bin froh, dass ich sie habe.
LG susanne

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Das ist eine super Sache, wenn du soviel Wäsche auf einmal durchlaufen lassen kannst und du noch die Möglichkeit der Zeitvorwahl hast. Da ich zuhause bin und mit niemandem im gleichen Haus lebe ist es bei mir
nicht ganz so wichtig. Aber eine WM mit einer Füllmenge von 7kg hätte ich auch gerne.
LG Brigitte

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Ja das ist schon schön, wenn man waschen kann, wenn man gerade mag. Ich muss immer Rücksicht nehmen. Aber mit der Startzeitwahl geht das ganze schon viel einfacher.
LG Susanne

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